"In jedem Konflikt liegt die Chance, sich zu begegnen."
Friedrich Glasl (Organisationsberater, Konfliktforscher)

Co-Mediation

Unser Warum = Ihr Wofür

In Unternehmen treffen unterschiedliche Perspektiven, Interessen und Persönlichkeiten aufeinander. Konflikte kosten nicht nur Zeit und Energie, sie gefährden auch Zusammenarbeit, Vertrauen und Ergebnisqualität.

Vertraulichkeit

Mediation ist vertraulich und ermöglicht eine außer-gerichtliche Einigung – offen, vertrauensvoll und ohne Gesichtsverlust.

Effizienz

Mediation führt oft innerhalb von Wochen zu einer Lösung, während Gerichtsverfahren deutlich langwieriger und damit auch kostenintensiver sind.   

Stabilität

Medianten arbeiten aktiv an der Lösung mit, identifizieren sich mehr mit dem Ergebnis, was die anschließende Umsetzung erleichtert.

Vielfalt

Wir bringen unterschiedliche Perspektiven mit und fördern kreativere Lösungen, die die spezifischen Bedürfnisse und Interessen berücksichtigen.

Ihre Mediatoren

Als Mediatoren mit unterschiedlichen Hintergründen - in Alter, Erfahrung und Blickwinkel - bieten wir in Co-Mediation einen geschützten Raum für Klärung und konstruktiven Dialog. Denn manchmal braucht es nur diesen Ort der Begegnung und ein offenes Herz, damit zwei Seiten einander wieder zuhören können. Mit Empathie, Struktur und wirtschaftlichem Verständnis begleiten wir Sie auf dem Weg zu tragfähigen Lösungen - klar, fair und verbindlich.

Silvia Zapke

20 Jahre Führungserfahrung in unterschiedlichen Branchen, zertifizierte Mediatorin und selbstständige Organisationsentwicklerin mit Leidenschaft für das, was Menschen verbindet

Swen Rehders

35 Jahre Führungserfahrung in IT, Outsourcing, zertifizierter Mediator und strategischer Berater mit Leidenschaft für transparente Kommunikation, kreative Lösungsfindung und echte Zusammenarbeit auf Augenhöhe.

Mediationsfälle

Innerhalb eines Unternehmens

  • Gesellschafterstreit (z.B. über Ausschüttungen, Nachfolgeregelungen)
  • Konflikte zwischen Geschäftsführung und Betriebsrat (z.B. Arbeitszeitmodelle, Umstrukturierung)
  • Streit zwischen Abteilungen (z.B. Vertrieb vs. Produktion) über Ressourcen und Verantwortlichkeiten
  • Auseinandersetzungen über Arbeitsverträge, Zielvereinbarungen oder Bonuszahlungen
  • Streit bei Kündigungen, Abfindungen oder Versetzungen
  • Diskriminierungs- oder Mobbing-Vorwürfe, die eine einvernehmliche Lösung erfordern
  • Erbstreitigkeiten in Familienunternehmen (z.B. Rolle der Erben oder Verkauf des Unternehmens)
  • Konflikte zwischen Altinhaber und Nachfolger über Führungsstil oder strategische Entscheidungen

Unternehmen - Unternehmen

  • Streit über Lieferverzögerungen oder mangelhafte Waren zwischen Zulieferer und Abnehmner
  • Unstimmigkeiten über Lizenz- oder Nutzungsrecht von Patenten, Software, Marken
  • Konflikte in einem Joint Venture über Gewinnverteilung oder strategische Ausrichtung

Unternehmen - öffentliche Hand

  • Konflikte über die Ausgestaltung oder Vergütung öffentlicher Aufträge
  • Streit über Auflagen bei Bauprojekten oder Umweltauflagen

Ihre Fragen

Welche Modelle zur Konfliktlösung gibt es? 

Konflikte können im Konsens, mit Hilfe von Gesetzen oder über die Ausübung von Macht gelöst werden. Mediation ist ein strukturiertes Vorgehen unter Beteiligung aller Betroffenen mit dem Ziel eine gemeinsame Vereinbarung (Konsens) zu treffen.

Was ist das Vorgehen? Welche Fragen werden gestellt?

  1. Initialisierung (Erstkontakt, Eignungsprüfung, Mediationsvertrag): Ist Mediation geeignet? Wird Sie von allen akzeptiert? 
  2. Bestandsaufnahme (Positionen, Themen): Was ist das Problem / der Konflikt? Was soll geregelt werden?
  3. Konfliktklärung (Interessen, Bedürfnisse, Bedeutung, Kriterienkatalog): Wieso ist Ihnen das wichtig? Was muss die Regelung sicherstellen?
  4. Optionenfindung (Szenarien, Lösungen): Welche Lösungen gibt es, um die Kriterien der Beteiligten zu erfüllen?
  5. Vertragsabschluss (Regelung): Wie kann die Regelung verbindlich formuliert werden?

Was sind die Prinzipien der Mediation?

Transparenz - Freiwilligkeit - Vertraulichkeit - Eigenverantwortung - Neutralität - Ergebnisoffenheit

Mediationsstudien

Die Wirksamkeit und Vorteile von Mediation sind in mehreren anerkannten Studien belegt:

70%

"Über 70% der Mediationen enden mit einer einvernehmlichen Lösung.“


Bundesministerium der Justiz - Studie zur gerichtsinternen Mediation (2017)

80%

"Mediation ist bis zu 80 %schneller als ein Gerichtsverfahren und spart hohe Kosten."



EU-Studie: The Cost of Non ADR (2014)

100%

"Interessenbasierte Verhandlungen führen zu kooperativeren, nachhaltigeren Ergebnissen als positionsbasierte Konflikte. Sie fördern den Beziehungserhalt und die Zusammenarbeit in komplexen Organisationen.“

Harvard Negotiation Project (seit 1979), Fisher & Ury: “Getting to Yes” (1981)