Nachhaltig lernen – wie geht das?

In einer Welt, in der Informationen frei verfügbar sind, können Sie sich jedes Thema, jede Methode selbst erarbeiten. Sie können im Internet recherchieren, Bücher lesen, Experten befragen und Vorträge hören. Das sind wichtige Impulsgeber. Nachhaltig erfolgreich wenden Sie das neue Wissen aber nur an, wenn Sie dieses in einem Seminar, in einem Workshop auch selbst erlebt haben. Warum?


Mit allen Sinnen bedarfsorientiert lernen

Unsere fünf Sinne werden in unterschiedlichen Situationen alleine oder parallel gefordert.

 

Orientierungsbeispiele:

  • Buch lesen: visuell
  • Internet recherchieren: visuell und häufig auch auch auditiv
  • Vortrag hören: auditiv und meistens auch visuell
  • Seminar erleben: visuell, auditiv, kinästetisch, bestenfalls auch olfaktorisch, gustatorisch

Um so mehr Sinne im Lernprozess involviert sind, um so besser merken wir uns das Gelernte.

Damit wir aber auch Methoden erfolgreich lernen und anwenden ist ein Lernprozess notwendig, in dem das Wissen durch die Verarbeitung von Erlebnissen entsteht. Diese Erkenntnis beruht auf der Theorie des „Erfahrungsbasierten Lernens“ von David KolbSimon Priest hat darauf aufbauend folgende Schritte definiert:

  1. Erlebnis: wie wende ich eine neue Methode an?
  2. Reflexion: was habe ich gelernt, welche neuen Erkenntnisse habe ich gewonnen?
  3. Transfer: wie kann ich das Wissen in meinem Alltag integrieren und anwenden?
  4. Unterstützung: wie bekomme ich Antworten auf meine Fragen in der Anwendung dieser Methode?

Diesen Prinzipien folgen die Angebote der Methodenwerft. Sie lernen aus konkreten Situationen und den eigenen Handlungen und das mit allen Sinnen.