Kreativitätsbremse lösen

All jene, die immer mal wieder gefordert sind Ihre Gedanken zu Papier zu bringen, kennen es nur zu gut: Sie sind gerade dabei erste Ideen zu einem Thema (Artikel, Konzept, Vortrag, Hausarbeit…) zu entwickeln. Sie sammeln mit Hilfe einer Mind Map oder eines Clusters die ersten Begriffe auf einem Papier. Schon schaltet sich der „innere Kritiker“, der Zensor ein: „Was ist das denn für eine komische Idee? Wen willst du denn damit vom Hocker reissen? Das gehört doch gar nicht zum Thema! Lass es sein. Du schweifst ja total ab. Das führt nirgendwo hin.“ Lassen Sie sich davon nicht beirren. Diese Stimmen kommen aus Ihrer linken, rationalen Gehirnhälfte, die Texte gerne linear mag. Geschrieben von links nach rechts, in ganzen Sätzen. Halt anständig und nicht in diesem Begriffswirrwarr. Ihre rechte, kreative Gehirnhälfte freut sich aber über eine Methode wie das Mind Mapping oder Clustering, mit der sich schnell Assoziationen bilden lassen, wo Gedanken hin- und her springen können. Wollen Sie möglichst viele Ideen produzieren, ist es vorteilhaft den inneren Kritiker zu besänftigen. Einfacher gesagt als getan. Wohl wahr. Schicken Sie den Kritiker kurz mal vor die Tür während Sie Ihren Ideen freien Lauf lassen wollen. Die Zeit des Zensors kommt später.